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19. März 2026 |18:00 Uhr|Kurt-Schröder-Halle, Neustädter Tor 4, Osterode am Harz
Sehr geehrte Mitglieder und Interessierte,
hiermit laden wir Sie und euch gemäß §22 unserer Satzung ordnungsgemäß zur zweiten ordentlichen Generalversammlung der Bürgerenergiegenossenschaft Sösetal eG ein.
Die folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
- Eröffnung und Begrüßung
- Wahl einer Schriftführerin/eines Schriftführers und von 3 Stimmzähler:innen
- Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung
- Genehmigung der Tagesordnung
- Bericht des Vorstandes
- Bericht des Aufsichtsrats
- Erläuterungen zum Jahresabschluss 2024 und 2025
- Feststellung der Jahresabschlüsse 2024 und 2025 und Verwendung des Jahresergebnisses
- Entlastung des Vorstandes
- Entlastung des Aufsichtsrates
- Beschluss zur maximalen Anzahl von Einlagenerhöhungen
- Vorstellung von Projekten und geplanten Investitionen
a. Statusbericht Mieterstrom-Projekt Bad Lauterberg
b. Vorstellung Geschäftsmodell PV-Mietanlagen
c. Statusbericht zu Beteiligungsprojekten (Windkraft)
13. Hinweis zu Satzungsänderungen (redaktionell)
14. Anträge aus der Mitgliedschaft / Sonstiges
Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung können gemäß §22 Abs. 4 der Satzung in Textform bis spätestens eine Woche vor der Versammlung beim Vorstand eingereicht werden.
15. Schlusswort und Beendigung der Versammlung
Wir freuen uns auf Eure/Ihre Teilnahme!
Mit freundlichen Grüßen
Karl Armbrecht Michael Hanke Almut Mackensen
Vorstand Finanzen Vorstand Projekte Vorstand Öffentlichkeitsarbeit
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Unter der Überschrift „Bürgerenergie für die
Axel Schlesiger Ortsbürgermeister Düderode und OldenrodeGemeinde Kalefeld“ fand am 12.2. eine sehr gut besuchte Veranstaltung im Gasthof „Zur Guten Quelle“ statt. Eingeladen hatte die Arbeitsgruppe für Bürgerenergie in Kalefeld zusammen mit der Bürgerenergiegenossenschaft Sösetal eG. Die Arbeitsgruppe für Bürgerenergie hatte sich nach einem ersten Treffen zum Thema Energie in Bürgerhand im Oktober 2025 mit den möglichen Zielen für eine Bürgerenergiegemeinschaft auseinandergesetzt und dazu Gespräche mit verschiedenen Bürgerenergiegenossenschaften (BEGs) in Südniedersachsen geführt. Anschließend musste eine Entscheidung getroffen werden, ob die Initiative im Alten Amt selbst eine Genossenschaft gründen soll, oder der Anschluss an eine bereits gegründete Genossenschaft bevorzugt wird. Vor- und Nachteile der Gründung einer eigenen Bürgerenergiegenossenschaft wurden abgewogen. Zunächst wurden Vorteile in der Gründung einer eigenen Bürgerenergiegesellschaft gesehen. So könnte man selbstbestimmt eigene Projekte verwirklichen und Abstimmungen wären nur in der eigenen Gruppe notwendig. Im Verlauf der Diskussion wurde aber deutlich: Wenn man sich einer bestehenden Energiegenossenschaft anschließen würde, könnten kosten- und arbeitsintensive Schritte für Gründung und Registrierung umgangen werden und auch Kosten für die laufende Verwaltung würden nur einmal anfallen. Außerdem ist es schneller möglich, eigene Erneuerbare Energie-Projekte in der Gemeinde zu starten, wenn die Schritte für den Aufbau einer Genossenschaft schon erledigt sind. Weil man gemeinsam mehr Mitglieder gewinnen kann, lassen sich größere Projekte realisieren. So fiel die Entscheidung der Arbeitsgruppe zugunsten eines Anschlusses aus. Da die Übereinstimmung in den Zielvorstellungen mit der BEG Sösetal am größten war, fiel die Wahl auf sie und die Empfehlung der Arbeitsgruppe Bürgerenergie Kalefeld an die Interessierten ist nun, der Bürgerenergiegenossenschaft Sösetal eG beizutreten.
Ortsbürgermeister für Düderode und Oldenrode Axel Schlesiger begrüßte als Mitglied der Arbeitsgruppe Bürgerenergie die rund 100 erschienenen Gäste im Gasthaus „Zur Guten Quelle“. Das hohe Interesse an der 2. Informationsveranstaltung zeigt sehr deutlich,
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Im Mittelpunkt eines Informationsabends, zu dem für Donnerstag, 12. Februar, ab 19 Uhr in den Oldenroder Gasthof „Zur guten Quelle“ eingeladen wird, steht eine neu entstandene Zusammenarbeit zwischen der Initiativgruppe „Bürgerenergie im alten Amt“ mit der Bürgerenergiegenossenschaft Sösetal eG.
Auf Empfehlung einer Arbeitsgruppe zum Projekt Bürgerenergie im Alten Amt wird es zur Zusammenarbeit mit der Bürgerenergiegenossenschaft Sösetal eG kommen.
Nach der Auftakt-Informationsveranstaltung im August 2025 hatten sich 22 Bürgerinnen und Bürger zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen. Ziel der Arbeitsgruppe war es, zu prüfen, wie Bürgerenergie in der Gemeinde Kalefeld konkret umgesetzt werden kann. Dabei wurde die Gründung einer eigenen Genossenschaft oder den Anschluss an eine bestehende miteinander abgewogen. Nach umfangreichen Gesprächen und Analysen ist nunmehr aufgezeigt, wie das Alte Amt von einer regionalen Kooperation profitieren kann. Gemeinsam ist man sich sicher, die in Aussicht bestehenden Projekte schneller, effizienter und wirtschaftlich sinnvoller umzusetzen.
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Die Bürgerenergiegenossenschaft Sösetal eG möchte sich Bürgern aus der Region vorstellen. Die Veranstaltung findet statt am Freitag, 23.1. im Martin-Luther-Haus in der Heidestraße 14 in Herzberg und beginnt um 18.00 Uhr. Wer sich für die Aktivitäten der Bürgerenergiegenossenschaft interessiert, etwas über das Pilotprojekt und viele weitere in Vorbereitung befindliche Aktivitäten erfahren möchte, ist herzlich eingeladen.
Vorgestellt werden die Zielsetzungen, Vorteile für Mitglieder und die Arbeitsweise der Genossenschaft.
Unsere Mission
Die BEG Sösetal hat sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende hier in der Region aktiv dezentral und in Bürgerhand voranzubringen. Sie will in unterschiedlichen Projekten den Ausbau der Erneuerbaren Energien realisieren und dabei für Bürger in der Region die Möglichkeit bieten, zu profitieren. Die Wertschöpfung beim Umbau des Energiesystems bleibt vor Ort, weil mit ortsansässigen Handwerksbetrieben und Dienstleistern zusammengearbeitet wird. Bürger können zukünftig direkt von günstiger Energielieferung profitieren oder erhalten über eine Mitgliedschaft und den Erwerb von Anteilen ab dem Jahr 2027 eine Dividende. Die BEG Sösetal verbindet die Chancen aus dem Umbau zu einem zukunftsfähigen Energiesystems mit dem Engagement in der Region für die Region. Ein erstes Projekt nimmt bereits Form an:
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In der europäischen Energiepolitik taucht immer häufiger ein neuer Begriff auf: Energy Sharing – auf Deutsch ungefähr „gemeinsam Strom nutzen“.
Die Grundidee ist einfach: Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen schließen sich zu Energiegemeinschaften zusammen. Diese Gemeinschaften erzeugen Strom – zum Beispiel mit Solaranlagen – und können diesen Strom dann gemeinsam nutzen und untereinander aufteilen, anstatt alles einzeln mit dem großen Strommarkt abzuwickeln.
Die Europäische Union hat in mehreren Richtlinien festgelegt, dass die Mitgliedsstaaten solche Modelle möglich machen müssen. Energy Sharing soll ausdrücklich auch für Bürgerenergiegesellschaften wie Genossenschaften offenstehen.
In Deutschland sind erste Bausteine dafür bereits mit dem Solarpaket I auf den Weg gebracht worden. Weitere Schritte – unter anderem im Rahmen eines möglichen zweiten Solarpakets und einer Reform des Strommarkts – werden derzeit politisch diskutiert.

Für eine Bürgerenergiegenossenschaft wie die BEG Sösetal ist das ein spannender Ausblick: Langfristig könnten Modelle entstehen, bei denen unsere Mitglieder und lokale Partner nicht nur Strom aus unseren Anlagen beziehen, sondern diesen im Rahmen eines gemeinsamen „Energie-Clusters“ in der Region miteinander teilen.
Noch sind viele Details offen – rechtlich, technisch und organisatorisch. Wir verfolgen die Entwicklung aufmerksam und prüfen, welche Chancen sich in den kommenden Jahren für unsere Genossenschaft und unsere Region ergeben können.
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Volle Reihen in der Kurt-Schröder-Halle und viel Rückenwind für die Energiewende vor Ort: Die Bürgerenergiegenossenschaft Sösetal eG (BEG Sösetal) hat ihre 1. Generalversammlung durchgeführt – und dabei gezeigt, dass aus der Idee „Strom in Bürgerhand“ längst ein handfestes Projekt geworden ist.
Der Vorstand berichtete von der Aufbauarbeit für die junge Genossenschaft. Von der Prüfung durch den Genossenschaftsverband bis hin zur Eintragung beim Amtsgericht waren viel Planungsarbeit zu bewältigen und Entscheidungen zu treffen. Inzwischen ist die BEG komplett arbeitsfähig: Konto, Buchhaltung, Steuern, Transparenzregister – alles steht. Rund 180 Mitglieder haben bereits Anteile gezeichnet, etwa 200.000 Euro Eigenkapital stehen für Projekte bereit. Ein Pilotprojekt mit Mieterstrom wird bereits umgesetzt. Nach der im August erfolgten Registrierung und vielen vorbereitenden Gesprächen, können nun weitere Projekte in Angriff genommen werden. In Vorbereitung sind weitere Mieterstromprojekte, sowie Beteiligungen an Windenergieprojekten.
Besonders konkret wurde es bei der Vorstellung des Mieterstrom-Pilotprojektes in Bad Lauterberg: Hier entsteht aus einer ehemaligen Kurklinik ein Mehrfamilienhaus mit 17 Wohnungen. Die Genossenschaft rüstet das Haus mit einer Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, modernen Stromzählern aus und auch E-Auto-Wallboxen gehören in die Planung. Die Mieterinnen und Mieter können ihren Strom ab Frühjahr 2026 direkt vom eigenen Dach beziehen – günstiger und klimafreundlicher als aus dem normalen Netz.
Der Aufsichtsrat, vertreten durch Jörg Hublitz und Bianca Köster, konnte eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Vorstand und eine solide Ausgangsbasis für die nächsten Schritte bestätigten.
Um Chancen nutzen und Risiken begrenzen zu können, legte die Generalversammlung fest: Die maximale Einlage pro Mitglied beträgt künftig 25.000 Euro. So bleibt die Genossenschaft breit aufgestellt, ohne von wenigen Großanlegern abhängig zu sein.
Spannend für die ganze Region: Auch Menschen aus anderen Orten setzen sich mit der Idee auseinander eine Bürgerenergiegenossenschaft zu gründen. Weil aber mit Gründung und Registrierung viele formale Schritte und laufende Verwaltungsarbeit nötig und hohe Kosten verbunden sind, prüft die BEG Sösetal, ob gemeinsame Strukturen sinnvoll sind. So lassen sich Bürokratie und Kosten teilen – und neue Bürgerenergie-Projekte können schneller realisiert werden.
„Man merkt: Die Leute hier wollen nicht nur über Energiewende reden, sie wollen selber machen – als Mieter, Hausbesitzer oder einfach als engagierter Bürger“, sagt Michael Hanke, Vorstand der BEG Sösetal eG. „Wer mitmachen möchte, ist bei uns herzlich willkommen – mit Anteilen oder mit eigener Zeit.“
Fragen gern per Mail an
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Vielleicht haben sich manche gewundert, warum es in den vergangenen Monaten etwas ruhiger um die Bürgerenergiegenossenschaft Sösetal eG geworden ist. Der Grund dafür liegt weniger in fehlender Aktivität – im Gegenteil – sondern vor allem in den formalen Schritten, die jede Genossenschaft durchlaufen muss, bevor sie rechtlich vollständig handlungsfähig ist.
Nach unserer Gründung am 3. Mai 2025 mussten wir – wie alle eingetragenen Genossenschaften – zunächst die Pflichtprüfung durch den Genossenschaftsverband (GEON) durchlaufen. Diese gutachtliche Prüfung ist umfangreich und stellt sicher, dass Geschäftsmodell, Satzung, Finanzierung, Abläufe und Gremien solide und nachhaltig aufgestellt sind. Sie ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch ein wichtiger Schutz für alle Mitglieder.
Diese Prüfung wurde am 13. Mai 2025 abgeschlossen. Im Anschluss folgt immer eine Warte- und Bearbeitungsphase, bis der Eintrag ins Genossenschaftsregister erfolgen kann – bei uns durch das Amtsgericht Göttingen. Dieser Eintrag erfolgte am 14. August 2025, verbunden mit der offiziellen Vergabe unserer Registernummer GnR 200033. Erst damit waren wir rechtlich vollständig geschäftsfähig
Dass all das zusammen fast drei Monate gedauert hat, ist leider normal. Die Prüf- und Registerstellen arbeiten sehr sorgfältig, und auch im bundesweiten Kontext gibt es aktuell viele neue Genossenschaften, was die Prozesse verlängert.
Was wir in der Zwischenzeit erledigt haben
Auch wenn wir nach außen noch nicht groß sichtbar waren, ist im Hintergrund sehr viel passiert. Damit die Bürgerenergiegenossenschaft Sösetal eG handlungsfähig ist und Projekte sicher umsetzen kann, haben wir u. a.:
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die Gewerbeanmeldung vorgenommen
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uns bei der IHK angemeldet
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den Eintrag ins Transparenzregister veranlasst
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die steuerliche Registrierung erledigt (Finanzamt mit Steuernummer, Anmeldung beim Bundeszentralamt für Steuern)
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die Bankvollmachten neu geordnet – inklusive der Einrichtung und Umstellung von Termingeld-Konten
Parallel dazu haben wir an den Grundlagen für unsere Projekte gearbeitet und wichtige Partnerschaften aufgebaut:
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zahlreiche Gespräche mit potenziellen Projektpartnern geführt
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Verträge geschlossen mit
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einem Steuerberater (inklusive Buchhaltung),
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unseren Projektpartnern für das erste Projekt,
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passenden Versicherungen,
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einem IT-Consultant,
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sowie einem Mieterstrom-Partner und einem Messstellenbetreiber
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Auch intern waren wir sehr aktiv:
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28 Vorstandssitzungen
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5 Plenumssitzungen mit Mitgliedern und Interessierten
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Teilnahme an 5 Regionalkonferenzen und Fachveranstaltungen, um Know-how aufzubauen und uns mit anderen Akteuren der Bürgerenergie zu vernetzen
All das sind notwendige Schritte, damit wir jetzt – nach Prüfung und Registrierung – nicht erst anfangen müssen, sondern sofort mit konkreten Projekten loslegen können.
Wir danken allen Mitgliedern und Unterstützern für Geduld und Vertrauen in dieser wichtigen Anfangsphase.
